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Quelle: Justiz NRW

Oberlandesgericht Hamm: Berufungsrücknahme im Prozess über den Aubameyang-Transfer

21.09.2017

In der heutigen mündlichen Verhandlung hat der 18. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm erneut über den Auskunftsanspruch eines spanischen Spielervermittlers gegen die für den Profifußball verantwortliche Gesellschaft des BVB verhandelt (Verfahren 18 U 126/15 OLG Hamm).

Nach der Vernehmung des ersten Zeugen, eines spanischen Geschäftspartners des Klägers, hat der Kläger die Berufung gegen das erstinstanzliche, die Klageforderung abweisende Urteil des Landgerichts Dortmund zurückgenommen. Vor der Berufungsrücknahme hat der Prozessbevollmächtigte des Klägers darauf hingewiesen, dass der Kläger den Rechtsstreit nicht fortführen wolle. Der Zeuge sei bei seiner Vernehmung nicht in der Lage gewesen, den in sein Wissen gestellten und zur Begründung des Klageanspruches vorgetragenen Sachverhalt zu bestätigen.

Die weiteren zum Termin erschienenen Zeugen, der Präsident der Deutschen Fußballspieler-Vermittler Vereinigung, der Spieler und der Sportdirektor der Beklagten, waren nach der erklärten Berufungsrücknahme nicht mehr zu vernehmen.

Mit der Berufungsrücknahme ist der Rechtsstreit beendet, die klageabweisende Entscheidung des Landgerichts Dortmund (Urteil vom 09.06.2015, Az. 24 O 279/13 LG Dortmund) hat Bestand.

Christian Nubbemeyer, Pressedezernent

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