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Quelle: © panthermedia.net / violetkaipa

Abteilung IT

Digitalisierung vorantreiben, um die Leistungsfähigkeit und Serviceorientierung der Justiz noch weiter zu stärken.
Informations- und Telekommunikationstechnik, „e-justice“

Der Einsatz von Informationstechnologie ist aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Die Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen trägt dem durch eine umfassende Ausstattung der Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik Rechnung. Diesen stehen moderne Rechner mit Zugang zum Intranet und Internet, Bürokommunikationssoftware und spezifischer Software für das jeweilige Aufgabengebiet zur Verfügung. Zukünftig wird der IT-Betrieb aus einer zentralen IT-Betriebsstelle heraus erfolgen. So wird die Einhaltung der aus dem technologischen Fortschritt und der zunehmenden Digitalisierung erwachsenden und ständig steigenden Anforderungen etwa an die Verfügbarkeit der Informationstechnologie, an Datenschutz und an Datensicherheit auch zukünftig bestmöglich gewährleistet. Die Justiz nimmt dabei aktiv am digitalen Wandel der Gesellschaft teil.

Mit der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs - ab 01.01.2022 sind alle professionellen Einreicher wie Rechtsanwälte, Behörden pp. zur Nutzung desselben verpflichtet - trägt die Justiz zu Bürokratieabbau und Verwaltungsvereinfachung bei, indem sie Bürgern, Rechtsanwälten, Notaren und allen übrigen Rechtsträgern privaten und öffentlichen Rechts die Möglichkeit eröffnet, mit Gerichten und Justizbehörden unter Nutzung moderner Medien rechtssicher elektronisch zu kommunizieren und über verschiedene Online-Dienste jederzeit Informationen abzurufen, wie beispielsweise Auskünfte aus dem Handelsregister oder Informationen über anstehende Zwangsversteigerungstermine.

Eine weitere zentrale Aufgabe der Abteilung IT ist es, den gesetzlichen Auftrag zur Einführung der flächendeckenden elektronischen Akte bis zum Jahr 2026 in allen Gerichten in der Justiz zu erfüllen. Mit der Einführung der elektronischen Akte sind insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs wesentlich effektivere Arbeitsabläufe und somit eine weitere Steigerung der Produktivität der Justiz möglich - beispielsweise durch die Verkürzung von Aktenlaufzeiten. Daher hat sich die Justiz in NRW zum Ziel gesetzt, die elektronische Akte ebenfalls bereits bis zum Jahr 2022 flächendeckend einzuführen.

Verantwortlich: Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen, Abteilung IT, Stand: 2017

Abteilungsleiter: Ministerialdirigent Kexel
Abteilungsbüro: Regierungsbeschäftigte Hester, Tel: +49 211 8792-410